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Hans Erni (Lot 3036)

HANS ERNI (1909 – 2015)
«La fête champêtre », 1960
Acryl auf Leinwand, 199 x 450 cm

Dieses Bild ist neben dem 91 Meter langen Wandgemälde “Die Schweiz – das Ferienland der Völker” der Landesausstellung 1939 das grösste je vom Künstler erschaffene Werk.

Ein in der Mitte ruhender Stier wird von drei Mädchen
umtanzt. Diese werden von einem die Flöte spielenden Hirten begleitet. Im
linken Vordergrund ein Hahn und ihm gegenüber drei Tauben.

In diesem bedeutenden Gemälde des Künstlers sind die wohl
wichtigsten Elemente seines ausserordentlichen Schaffens vereint. Das Motiv des
Stieres als Minotaurus, als Begleiter des Bacchus, Sternzeichen oder als Zeus
kommt immer wieder in verschiedensten Ausformungen vor, teils auch als
Skulptur. Den Hahn findet sich ebenfalls in zahlreichen Arbeiten und die Taube
als Symbol des Friedens wird immer wieder dargestellt.

Anhand der 826 Lithographien die Hans Erni in der Zeit
zwischen 1929 und 2008 hergestellt hat, lässt sich die Entwicklung seines
Oeuvres gut nachvollziehen. Bereits 1950 zeigt eine Lithographie (Nr.16) zum
ersten Mal das Motiv der Europa mit dem Stier. Der Hahn ist im gleichen Jahr Thema
auf drei Lithos (Nr. 38, 41 und 42). Der Flötenspieler findet sich erstmals auf
Litho Nr. 74 (1952) und die Taube auf Litho Nr. 80 (1953). Diese Motive werden
in den folgenden Jahren immer wieder thematisiert.

Ausstellungen:
Fondation Pierre Gianadda, Martigny: HANS ERNI, Exposition du centenaire, 28. November
2008-1. März 2009

Hans Erni Museum, Luzern
Leihgabe 2009 – 2018

Literatur:
Katalog zur Ausstellung HANS ERNI, Exposition du
centenaire, 28. November 2008-1. März 2009
Abb. auf Doppelseite 158-159.

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