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Schloss Rümligen

Schloss Rümligen

Viele Geschichten ranken sich um das Schloss Rümligen. 1709 erwarb es der Berner Schulthess und Feldherr Samuel Frisching (1638-1721) und liess es von der Burg zum Barockschloss umbauen. Der Öffentlichkeit blieb das 70’000-Quadratmeter-Anwesen bislang verschlossen. Nun hat es neue Inhaber. Im Zuge des Besitzerwechsels kommt uns die Ehre zu, einen Teil des Inventars und insbesondere die umfangreiche Bibliothek zu versteigern. Die Vielfalt der fast 400 Objekte ist gross und reicht von der Taschenuhr über Altmeistergemälde bis hin zu Berner Möbeln. Eine besondere Trouvaille ist die seltene Kohlkopf-Deckelterrine von Paul Hannong, hergestellt um 1750 in Strassburg.

Schlossbibliothek

Die beeindruckende Bibliothek wiederum enthält etliche bedeutende Werke. Ein grosser Teil der Bücher stammt aus dem Besitz des langjährigen Schlossherren Samuel Rudolf Frisching (1746-1809), bernischer Dragonerhauptmann und Urenkel der Berner Schultheissen Johann Frisching. Er besass u.a. das Frisching-Haus und die Campagne Morillon in Bern und das Schloss Rümligen.

Seinen Übernamen «Alkibiades» findet sich zusammen mit dem Familienwappen und einer Büste auf seinem von Balthasar Anton Dunker gestochenen Exlibris.Es ist bei den Titeln vorhanden, die am Ende der Aufnahme «Mit Exlibris» versehen sind.

Zu den Perlen des Bestands zählt unter anderem die Originalausgabe der berühmten Diderot-Enzyklopädie. Sie umfasst 33 Bände mit rund 72’000 Artikeln und gehört zu den bedeutendsten Werken der Aufklärung.

 

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Viele Geschichten ranken sich um das Schloss Rümligen. 1709 erwarb es der Berner Schulthess und Feldherr Samuel Frisching (1638-1721) und liess es von der Burg zum Barockschloss umbauen. Der Öffentlichkeit blieb das 70’000-Quadratmeter-Anwesen bislang verschlossen. Nun hat es neue Inhaber. Im Zuge des Besitzerwechsels kommt uns die Ehre zu, einen Teil des Inventars und insbesondere die umfangreiche Bibliothek zu versteigern. Die Vielfalt der fast 400 Objekte ist gross und reicht von der Taschenuhr über Altmeistergemälde bis hin zu Berner Möbeln. Eine besondere Trouvaille ist die seltene Kohlkopf-Deckelterrine von Paul Hannong, hergestellt um 1750 in Strassburg.

Schlossbibliothek

Die beeindruckende Bibliothek wiederum enthält etliche bedeutende Werke. Ein grosser Teil der Bücher stammt aus dem Besitz des langjährigen Schlossherren Samuel Rudolf Frisching (1746-1809), bernischer Dragonerhauptmann und Urenkel der Berner Schultheissen Johann Frisching. Er besass u.a. das Frisching-Haus und die Campagne Morillon in Bern und das Schloss Rümligen.

Seinen Übernamen «Alkibiades» findet sich zusammen mit dem Familienwappen und einer Büste auf seinem von Balthasar Anton Dunker gestochenen Exlibris.Es ist bei den Titeln vorhanden, die am Ende der Aufnahme «Mit Exlibris» versehen sind.

Zu den Perlen des Bestands zählt unter anderem die Originalausgabe der berühmten Diderot-Enzyklopädie. Sie umfasst 33 Bände mit rund 72’000 Artikeln und gehört zu den bedeutendsten Werken der Aufklärung.

 

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