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Das «Weisse Gold» der Könige und Kurfürsten

Eigentlich suchte der junge Thüringer Apothekerlehrling Johann Friedrich Böttger (1682–1719) den «Stein der Weisen» und beschäftigte sich mit der Goldmacherei. Hierin brachte er es zu angeblichen Erfolgen. Diese Sensation wurde Kurfürst Friedrich III. ruchbar. Stets in Geldverlegenheit, beorderte er Böttger ins Berliner Schloss. Vor Angst floh der junge Alchemist ins Sächsische, wo er in die Hände August des Starken geriet. Der Kurfürst setzte Böttger in «Schutzhaft» und zwang ihn zu weiteren Forschungsarbeiten. So entstand zufällig als Nebenprodukt Porzellan. Zwar kannte man diesen Werkstoff von Importen aus China. August der Starke konnte aber überzeugt werden in das «Weisse Gold» zu investieren. So entstand 1708 als erste Manufaktur die Marke «Meissen», die bis heute einen mythischen Klang bewahrt hat. Verschiedene andere Fabriken öffneten. Auch die Schweiz besass mit «Zürich» und «Nyon» zwei Porzellanmanufakturen.

Selbst wenn historisches Porzellan, wie anderes Kunstgewerbe, nicht mehr die hohen Resultate erzielt, sind doch gute Sammlerstücke immer gefragt und erhalten spannende Zuschläge.

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